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Dienstag, 30. Juli 2013

Erfolgswochen - Dritte Woche

Ja, ich muss zugeben, es war schon fast klar, dass ich selbst den wöchentlichen Rhythmus nicht einhalte, aber ich muss zur Zeit wieder so viel schreiben, dass es mir vor allem bei der Hitze fast schon keinen Spaß mehr macht. Also tut mir leid, dass die zweite Woche fehlt, aber die war eh nicht so glorreich. Zwischenzeitlich hab ich mir auch überlegt, das ganze wieder abzubrechen, um mir die paar Stunden in der Woche zu sparen und natürlich weil es bei weitem nicht so erfolgreich verläuft wie es soll und man ja nie weiß, wann das Geblogge gegen einen verwendet werden kann. Aber ich fände es jetzt auch charakterschwach einfach aufzuhören, weil mal ein paar Rückschläge dabei waren.

Montag 22.07.2013


05:30 Uhr – Ich kann nicht mehr schlafen. Zum einen weil ich schon sehr früh ins Bett bin, zum anderen, weil ich ein schlechtes Gewissen hab. Ich habe am Wochenende entschieden, EKI nicht mitzuschreiben und für SAL war es zu spät anzufangen zu lernen. Ich fühle mich schlecht, aber ich hatte wirklich keine Lust und Kraft, das anzugehen. Heißt, ich habe nur eine Prüfung geschrieben in der Prüfungsphase. Sind‘s also noch drei nächstes Semester, die alle nicht ohne sind. Hallelulja.

Alex ist auch schon wach, er bereitet sich gerade auf seine Prüfung vor und Achmet geht gerade ins Bett. Also ist die ganze WG wach, auch der Kater tümmelt in meinem Zimmer umeinander. Da Alex’s Damenbesuch noch schläft, zieht er in mein Zimmer um noch bisschen zu lernen. Derweil surf ich planlos rum

06:45 Uhr – Langsam entscheide ich mich heute in die Arbeit zu gehen, damit ich wenigstens halbwegs produktiv bin. Das Wetter scheint phänomenal zu werden.

07:45 Uhr – In der Arbeit angekommen, fällt mir langsam ein Stein vom Herzen und es fühlt sich alles sehr vertraut an. Die ersten Pläusche mit den Kollegen machen Spaß und ich mach mich direkt an die Arbeit

11:00 Uhr Mittagspause, es gibt viel zu tun und es macht mir Spaß

17:15 Uhr Ein erfolgreicher Arbeitstag geht zu Ende und hat mich ganz gut abgelenkt von den Fails im Studium

22:00 Uhr total müde falle ich ins Bett

Dienstag 23.07.2013


06:30 Uhr Ich stehe ohne Weckereinwirkung auf und mach mich arbeitsfertig

07:20 Uhr Als einer der ersten bin ich in der Arbeit. Ich ernte erstaunte Blicke.

17:30 Uhr Nach über 10h Arbeit mach ich Feierabend und hab gut was fürs Zeitkonto getan

18:00 Uhr Alex und ich gehen Einkaufen und geben Pfand für über 50€ zurück. Morgen weihen wir unseren Dönerspieß ein, da muss natürlich einiges besorgt werden.

20:30 Uhr: Ich starte meine Trainingseinheit, 40 Minuten, alles verläuft nach Plan

22:30 Uhr: Achmet jammert mir die Ohren zu, wie langweilig ich geworden bin.

22:45 Uhr Ich falle tot ins Bett


Mittwoch 24.07.2013


Das „bürgerliche Leben“ hat mich auch in der Wochenmitte noch in der Hand. Um 7:40 Uhr tauch ich auf der Arbeit auf und bleib meine neun Stunden. Am Abend weihen wir mit ein paar Freunden den Dönerspieß ein.






Ich fand es sehr geil und eine Wiederholung ist auf jeden Fall gewünscht. Die Gäste waren jetzt nicht so Euphorisch, warum auch immer. Geschmacklich und optisch ist es imho der Wahnsinn^^

Donnerstag 25.07.2013


08:30 Uhr Relativ spät für die letzten Tage komme ich in der Arbeit an. Ist aber durchaus so gewollt, da ich um 18:00 Uhr noch nen für mich wichtigen Termin habe und ich direkt von der Arbeit hinwill.

14:00 Uhr Ich checke noch einmal die Einladung, da steht 19:00 Uhr drauf – Mist…

17:15 Uhr Ich hab absolut keine Lust mehr auf Arbeit. Ich reinige die Kaffeemaschine, damit ich wenigstens irgendwie nützlich bin.

18:45 Uhr Auf geht’s zum Termin

19:00 Uhr Ich komme an der Geschäftsstelle vom Jahn Regensburg an und treffe gleich am Eingang die gewünschte Person. Wir gehen in die VIP Lounge und da hocken schon knapp 7 Leute. Ich möchte nämlich Teil des neustarteten Fanradios für die Übertragung der Spiele der 3. Liga werden und hier soll einiges geklärt werden. Die Atmosphäre ist super und man hat gleich das Gefühl, dass man hier gut aufgehoben ist. Wir besprechen einiges, was ich hier jetzt nicht öffentlich mache und versuchen das Radio schnellstmöglich zu Laufen zu bringen.

Auch hat uns der Pressesprecher des Jahns ein paar lustige Anekdotenerzählt, die ich mir mit während ich mir vier Warsteiner Alkoholfreie Radler (extrem süffig) reinziehe, anhöre.

22:00 Uhr Es steht noch eine Fahrtspieleinheit an. Ich mache das gleiche wie letzte Woche, jedoch nehme ich noch eine Treppe zusätzlich ins Programm. Also sieht die Einheit so aus: Locker zur 1. Treppe – 5x Treppen so schnell wies geht, locker zur nächsten Treppe (dieses Mal mit weiten Stufen und länger) – wieder 5x. Dann geht es relativ lange langsam zur nächsten Treppe, die auch 5x absolviert wird. Dann locker einen Berg hinunter und den längsten und anstrengensten Anstieg dann im schnellen Tempo hochlaufen. Anschließend locker wieder bergab und den letzten etwas leichteren Berg wieder mit schnellen Tempo hoch mit abschließenden 30m Spurt. Danach zeigte der Puls 210 auf der Uhr an. In der Software ist er nur noch bei „208“ eingetragen. Ich denke das kommt ziemlich an den Maximalpuls an, obwohl ich wohl noch paar Meter geschafft hätte.



23:15 Uhr Ich quetsche Flocki noch per Teamspeak über das Equipment für das Fanradio aus und wenn wir es halbwegs Gscheid machen wollen, müssen wir schon paar Euros in die Hand nehmen. Das könnte ein Knackpunkt werden.

Freitag 26.07.2013


08:30 Uhr Eigentlich wollte ich ja in die Arbeit, aber ein paar Freundinnen fahren an eine Badestelle an einem Fluss um ihren letzten Tag in Regensburg zu verbringen. Dort ist auch ein Beachvolleyball-Platz. Ich schau da vorbei, dann dauert es halt bisschen länger, mein Zeitkonto nach oben zu bringen. Die wichtigste Arbeit habe ich gestern eh schon erledigt.

09:30 Uhr Bin an der Badestelle angekommen und werde natürlich herzlichst empfangen 

10:45 Uhr Wir spielen unsere erste Runde, es ist jetzt schon arsch heiß. Die Abkühlung im Fluss tut richtig gut, obwohls fast schon bisschen zu frisch ist für meinen Geschmack. Ich muss mich bewegen, damit es mir nicht kalt wird …

16:45 Uhr Nach einigen Partien Beachvolleyball in der vollen Hitze, einer Currywurst und einem Eis geht es nach Hause.

20:30 Uhr Eigentlich wollte ich heute Abend zu meinen Eltern fahren. Die Küche musste aber immer noch von der Dönerschlacht gereinigt werden. Da Achmet nur geschätzte drei Teile in die Spülmaschine geräumt hat und freudig verkündete, dass er hat die Spülmaschine eingeräumt hat, muss ich die restlichen zwei Ladungen noch selbst machen, sonst gammelts übers Wochenende vor sich hin. Also ruf ich meine Eltern an und kündige mich für morgen an.

23:00 Uhr Auch heute halte ich nicht länger durch und geh noch vor Mitternacht ins Bett. Ich bin wirklich langweilig geworden.

Samstag, 27.7.2013


08:30 Uhr So fühlt es sich also an, am Wochenende mal nicht um die Uhrzeit ins Bett zu gehen, sondern ausgeschlafen aufzustehen.

09:30 Uhr Ich starte den auf dem Plan stehenden lockeren 30 Minuten Lauf. Ich merk schon von Anfang an, dass meine Beine durch die Fahrtspieleinheit am DO und dem gestrigen Volleyball sehr schwer sind. Beim letzten Berg, den ich vor zwei Tagen noch raufgesprintet bin, wünschte ich mir, ich wäre tot. Es wurde auch immer heißer, was meiner Stimmungslage nicht gerade zuträglich war…

13:30 Uhr Hundemüde kämpf ich mich zum Bahnhof um nach Hause zu fahren

17:00 Uhr Ich steuere relativ planlos daheim durch die Gegend. Der Hund meiner Schwester hat Angst vor mir und versteckt sich schon seit zwei Stunden im Gebüsch vor mir

18:00 Uhr Selbst Essen lockt ihn nicht raus.

20:00 Uhr Ich brech zum Lukas auf um das Supercup-Finale anzuschauen. Unser Dummgeschwätz während des Spiels war auf jeden Fall besser als die Leistung von Bayern

23:00 Uhr Ich gehe unter staunen meiner Eltern wieder sehr früh ins Bett

Sonntag 28.7.2013


06:30 Uhr: Eigentlich habe ich mir den Wecker für die lange Einheit (80 min) gestellt. Da das Handy aber im Energiesparmodus war hat sich zwar der Wecker angeschaltet, einen Ton gabs jedoch nicht.

08:30 Uhr: Ich steh von selbst auf und draußen hat es ca. sieben Millionen Grad. Meine Füße sind der Inbegriff von „schwere Beine“ und ich verschieb die Einheit auf morgen.

10:00 Uhr: Ich hab meiner Nichte einige Spiele im Steam Summer Sale gekauft und installier ihr die Anwendung und erklär ihr, wie das alles funktioniert.

11:00 Uhr: Wir versuchen eine Partie Torchlight 2 zu zocken. Aber der PC meines Vaters ist so langsam, da dauert das Laden zwischen den Welten fast 20 Minuten. Das macht keinen Sinn und so gehen wir lieber mit dem Hund spazieren.

12:45 Uhr: Die Runde wurde doch ein wenig länger. Der Hund ist schon am Ende durch die Hitze, deshalb kürzen wir durch ein Maisfeld ab, nicht dass er uns noch verreckt.

13:00 Uhr: Alles juckt von diesem kack Feld. Meine Schwester jammert auch gut rum ala „der Hund hätte sterben können“ und sowas. Unser Yoksher ist mit uns damals bei Sommerhitze den Fünf Flüsse Radweg mitgelaufen und hat sich nicht so angestellt. Die Hunde von heute sind auch nicht mehr das was sie mal waren.

14:05 Uhr Ich lass mich überreden mit in ein Freibad zu gehen, aber erst nachdem ich den Formel 1 Start gesehen hab. Das wär auch toll gewesen, rumzugammeln und Formel 1 zu schauen. Aber meine Nichte hat mich ja auch nie, also Badesachen zampacken und los.

14:30 Uhr Das Bad ist recht klein und idyllisch. Lauter junge Mütter, ein bisschen hab ich ja schon Angst, dass meine Ex auch da ist, aber ich glaub sie kennt das Bad nicht mal. Ich war davor ja auch noch nie dorten. Ansonsten komm ich mir wie der Älteste im ganzen Bad vor, mal abgesehen von den Eltern …

18:00 Uhr Nach reichlichem Geplansche und Eis geht es dann noch zum Mc Donalds. Das letzte Mal hab ich Fastfood bei meinem Date vor drölf Wochen gegessen, also hau ich mir ohne schlechtes Gewissen einen Royal TS und ein Vanille Shake rein.

20:30 Uhr Die Welt geht unter. Eigentlich wollt ich dann mit dem Zug wieder zurückfahren. Ich entscheide mich mit meinen Eltern den Tatort zu schauen und morgen früh zurückzufahren.

22:30 Uhr Und wieder geht’s früh ins Bettchen


Ziele für die kommende Woche:


Arbeit:

  • 35 h (netto) arbeiten

Gamebolds und Co:

  • Treffen mit dem Jahn Fanradio
  • Termine für die Gamescom vereinbaren und organisieren
  • Radsportmanager Test schreiben

Sport:

Da wir am Wochenende zu einem Weiher fahren und uns dort wohl dem Alkohol zuwenden, kann ich den Trainingsplan nicht einhalten. Vor allem weil ich ja noch die lange Einheit vor mir habe.

Plan ist die 80 Minuten Einheit am Montag zu machen, am Mittwoch eine Art Mini-Fahrtspiel und am Donnerstag noch eine längere Einheit um mindestens den Trainingsstand zu halten. Wenns am Sonntag noch klappt, würde ich noch eine lockere Einheit machen.


Zum Abschluss mal wieder ein Lied, das ganz gut zur Woche passt


Montag, 15. Juli 2013

Erfolgswochen - Erste Woche

Samstag 6.7.13

6:00 Uhr: Es war ausgemacht, dass wir um 10:00 Uhr Beachvolleyball spielen gehen und ich kann natürlich nicht einpennen. Aber irgendwann gelingt es mir doch, zumindest in den Halbschlaf zu kommen.
9:00 Uhr: Franzi schreibt mir, dass sie lieber lernt anstatt mit uns zu zocken, in Facebook gibt es auch keine positiven Rückmeldungen. Ich sag den Leuten ab, zu dritt brauchen wir uns nicht in der Früh rausquälen, zumal Achmet schon gesagt hat, wenn er um zehn aufstehen muss und nichts zamkommt, bringt er mich um.
Ich leg mich hin und schlafe sofort ein.
9:30 Uhr Es klingelt, ja seid ihr denn behindert? Wer kann denn das sein? In der Hoffnung, dass doch noch wer zum Beachen kommt, öffne ich in like a bos in Boxershorts die Tür. Ich sehe nur Kartons durch die Haustür reinkommen. Der Postboote ist nicht zu sehen, der Kartonturm kommt langsam auf mich zu und ich denk mir nur, scheiße was soll denn der Mist? In meinen Gedanken klingeln in den nächsten Stunden schon drölf Nachbarn und wollen ihre Pakete abholen, darauf hab ich ja mal null Bock ...
Auf meine Frage, für wen denn der Haufen ist antwortet er ironisch "Na für Sie!". "Echt alle?" - ich hab gewusst, ich hätte es nicht fragen sollen -" JA ALLE!" ich denk mir nur, dass er mal froh sein kann, dass ich aufgestanden bin. Mit meiner Doktorenunterschrift kritzel ich das Auslieferungsgerät voll und geh ins Bett ...

14:00 Uhr: Alex kommt grinsend ins Zimmer und teilt mir mit, dass er eingekauft hat und es jetzt das Todesfrühstück gibt. Ich decke mit auf, wecke Achmet und es geht los mit der großen Fresserei...


15:00 Uhr: "Frühstück" ist vorbei und wir machen uns ans Auspacken der gelieferten Ware. Ihr fragt euch sicherlich, was wir alles bestellt haben... Wir haben eine Kasse in der jeder 10€ im Monat reinwirft uns wir uns Schwachsinn für die Wohnung kaufen. Dieses Mal war aber auch nützliches dabei: Ein Schnellkochtopf, ein Küchenmixer, der legendäre Dönergrill und meine Kaffeepads sind gekommen.



Mit Beachvolleyball wurde es am SA dann nichts mehr...

Sonntag 7.7.13


17:30 Uhr: Alex ruft mich an, ob wir Bock auf Beachvolleyball haben. Natürlich haben wir das, ich ruf Franzi an, auch die hat Bock - sauber!

18:30 Uhr: Endlich gehts zum Beachvolleyballplatz. Dort befinden sich unbekannte Gesichert, wir freunden uns mit denen an und es wird noch recht lustig.

20:00 Uhr: Alex muss abhauen, wir spielen mit den neuen Freunden und unseren Mädels weiter

21:30 Uhr: Wir hören auf und fahren unser Mädels heim bzw. zum Bahnhof

23:00 Uhr: Achmet ist langweilig, er leert die DVD Hüllen im Gang und sortiert sie in eine Box. Das wird in den nächsten Wochen wohl seine neue Lebensaufgabe (>300 sind's)


23:30 Uhr: Ich soll Achmet helfen, die Hüllen zu entsorgen, wir kommen auf die glorreiche Idee, Schmarn damit anzustellen, nur was?

23:35 Uhr: Wir füllen Alex Kopfkissen mit den Hüllen, um ihn eine neue sanfte Schlafunterlage zu basteln.




 Und so endete das Wochenende ....

Montag 8.7.13


Langsam sollte ich mal was lernen, aber dazu kommt es erstmal nicht...
Nach dem Achmet vom Fußball gekommen ist, gammel ich mich wieder zu ihm ins Zimmer, entscheide, dass ich Statistik nicht mitschreiben werde ...
Sport war heut auch nicht, meine Füße bringen mich um ....
Vor lauter Schuldgefühlen, lerne ich ca. 20 Minuten IT-Infrastruktur (ITI)....
In der Nacht drehe ich noch mein Video Preview zu Nascar, sehr produktiv war das nicht, hat aber endz viel Spaß gemacht.



Dienstag 9.7.13

16:00 Uhr: Yeah endlich wach :D Alex hat mir schon geschrieben, dass heute wieder Beachvolleyball abgeht. Coole Sache, bin ich dabei :D Danach gings mal wieder zum Achmet ins Zimmer (werdet ihr öfters lesen, gammel gerne bei ihm rum und zock, trink Kaffee und mach durchs Shisha rauchen was gegen meine Kondition :D)

03:00 Uhr: Achmet geht ins Bett ... So, langsam sollte ich echt was für ITI machen. Ich besorge mir die Zusammenfassung des Scripts und die Notizen der Stoffeingrenzung.
Drei Stunden lang mache ich mir Notizen und habe ungefähr 1/3 des Stoffs so durch.

06:00 Uhr: Ab gehts ins Bett

09:00 Uhr ... Ich schlaf ein ....

Mittwoch 10.7.13


16:00 Uhr: Ich fühle mich wie ausgekotzt und heut ist auch noch der kack Firmenlauf, auf den ich null Bock habe eigentlich. Meine Füße sind auch schon wieder dicht ...

18:00 Uhr: In einer Stunde gehts los, ich schwing mich auf den Roller um pünktlich da zu sein, meine Startnummer abzuholen und um mich warm zu machen

18:05 Uhr: Der Roller streikt im ersten Drittel des Berges, ich schätze mal die Batterie. Ich fahre rechts ran und kickstarte, bring nichts. Ich schaue in den Tank: Benzin leer FUUUU (Tankanzeige funzt nicht)... Ich rufe meinen Arbeitskollegen an, dass ich wohl nicht kommen werde und schiebe den Roller heim.

18:15 Uhr: Bin daheim, war schneller als gedacht, dafür brennen die Unterschenkel ganz schön. Alex ist noch daheim und fährt mich zum Wettbewerb, ich ruf meinen Kollegen an, dass er mit der Startnummer auf mich warten soll.

18:45 Uhr: Ich treffe ein und mach mir die Startnummer um. Auf Aufwärmen hab ich jetzt auch kein Bock mehr, Hauptsache den Scheiß hinter mich bringen...

19:00 Uhr: Start des Laufs, mein Puls ist am Anfang schon auf 180 und wird auch nicht mehr runtergehen. Ich folge meinen Kollegen, will ja eigentlich an denen dran bleiben. Es geht durch nen engen Weg, ein Auto kommt entgegen, ich weiche auf den Rasen aus... Super Planung. Es geht durch eine enge Baustelle durch, ich habe Probleme an meinen Kollegen dran zu bleiben, was soll denn der Witz, wenn die Strecke so weiter geht, geh ich zurück.

19:13 Uhr: Die Strecke wird besser, aber meine Füße schlafen ein und mein Schweiß wird kalt. Die Pulsuhr zeigt 205 an, Pace liegt bei 4:30 - Ich bin deutlich zu schnell, das halte ich nie durch...

19:20 Uhr Ich muss eine Gehpause einlegen, die "langsameren" Kollegen holen mich ein, ich versuch zu kämpfen, kann aber auch deren Tempo nicht mithalten - Für was trainier ich eigentlich?

19:25 Uhr: Unerwartet kommt ein Trinkstand, ich flippe innerlich aus und begieße mich.

19:39 Uhr: Hab mich bis hierhin durchgebissen, hab aber ewig viel Zeit verloren. Im letzten Anstieg kann ich aber noch einige Leute überholen, im Berglauf macht mir so schnell keiner was nach. Im Schlusssprint kann ich nochmal einige Leute versenken, komisch für so ein Kack hab ich Reserven ...



19:41 Uhr Frustriert und mit 41:21 (6,99 km) komme ich ins Ziel, meine Wunschzeit war in weiter Ferne und nur mein Abteilungsleiter war langsamer als ich. Ich bin todesfertig und sehr enttäuscht, da ich sicherlich mehr  gelaufen bin als die Anderen in den letzten Wochen und Monaten ... Es zeigt sich mal wieder, dass mir im Sport nichts geschenkt wird...


Donnerstag 11.7.13


18:00 Uhr Eigentlich bräuchte ich langsam mal Regeneration und muss unbedingt lernen, lasse mich aber trotzdem überreden, zum Beachen mit zu gehen.

18:30 Uhr Franzi hat Kuchen mit, sehr geil :D Ich stopfe mir ein Stück rein und los gehts. Die ersten zwei Spiele kann ich mit meinem Team gewinnen, danach verliere ich jedoch alles, bis auf das letzte Spiel und hab mich am Ende fast nur noch wie ein Panzer bewegt :D

21:30 Uhr Beachen ist zu Ende, Alex bringt Franzi heim und will Pizzen mitbringen - Yeah.

21:45 Uhr: Ich geh schnell duschen und setzt mich danach noch bis die Pizza kommt vors ITI-Script und nutze die paar Minuten zum lernen

22:10 Uhr: Alex ist da, das große Fressen beginnt.

23:00 Uhr: Achmet hat sich, nachdem wir gestern ne Doku darüber gesehen haben, entschlossen zum Containern zu gehen. Ich mach mit ihm aus, um 1e oder 2e komm ich zur Lernpause zu ihm und fange an zu lernen.

01:00 Uhr: Nach zwei Stunden ist mein Hirn dicht. Ich leg mich hin, Achmet wird eh bald kommen.

2:00 Uhr: Der Wecker klingelt, Achmet ist immer noch nicht da. Alex ruft ihn an, ob er schon im Knast hockt - Aber alles Bestens.

2:45 Uhr: Achmet kommt zurück, seine Ausbeute sind Pilze und Paprika - hat sich ja gelohnt :D Wir gehen zu ihm und zocken (ich glaub) Radsportmanager

4:30 Uhr: So, das Gammeln ist zu Ende. Ich lasse mir eine Wanne ein, dort lernt es sich immer am Besten, vom Notizen machen hab ich mich längst verabschiedet, dafür langt die Zeit nicht mehr. Aber in der Wanne lern ich immer am Besten.
Das Wasser wird nur lauwarm, rechnet denn der Hausvermieter nicht, dass es Leute gibt, die um die Uhrzeit baden wollen? Ich koch Wasser mit dem Wasserkocher auf und schütte es zu dem lauwarmen Wasser dazu - Es klappt.

6:30 Uhr: So, Zusammenfassung 2x intensiv durchgegangen. Viele Begriffe kann ich mir schon merken. Die Beschreibung dazu kann ich auch zambasteln, ich geh ins Bett, kann aber erst nach ewigem rumliegen einschlafen.

Freitag 12.7.13


09:00 Uhr: Der Wecker klingelt, ich müsste es eigentlich nochmal durchgehen, bin aber übelst KO und stell ihn auf halb zehn und dann auf zehn....

10:00 Uhr: Schnell Zähne putzen, anziehen und rauf aufs Fahrrad. Die wichtigsten Sachen gehe ich auf der Fahrt im Kopf durch und bin erstaunt, wie viel ich mir merken konnte. Trotzdem bin ich psychisch fast am Ende, da es ein Zweitversuch ist und ich wirklich nicht viel gemacht habe ...

10:45 Uhr: Los geht's. Ich blätter die Prüfung durch und bin erleichtert. Ich weiß über jeden Punkt bescheid. Natürlich wird es nicht perfekt, da ich nicht alles auswendig gelernt habe, aber ich kann jeden Punkt relativ gut bearbeiten ... Es sieht also gut aus :D

13:00 Uhr: Nachdem ich einkaufen war, geh ich ins Bett und falle in einen Tiefschlaf...

19:00 Uhr: Ich stehe auf und mich graust es davor, heute laufen zu gehen. Ich schau auf den Trainingsplan, zum Glück nur ne lockere 30 Minuten Einheit, die sollt ich hinbekommen.

19:50 Uhr: Los geht's. 32,17 Minuten und 4,258 km später ist die Einheit vorbei. Ging eigentlich. Aber gut, war auch nur ein schnellerer Spaziergang ...

20:45 Uhr: Nachdem Duschen merk ich, dass mein rechtes Schienbein höllisch weh tut, ich kühl es und verbringe den restlichen Tag im Gammelmodus beim Achmet :)

Samstag 13.7.13


Gibt nich viel zu sagen, ich hab meinen Sport-Pausentag vorgezogen und gammel den ganzen Tag beim Achmet rum und wir spielen unsere Anno2070 Partie zu Ende. Zwischendurch hab ich noch ein Video von Prison Architect gedreht:


Lerntechnisch hab ich nur mal das SWE Script durchgeblättert

Sonntag 14.7.13


18:30 Uhr - Oh Fuck, den ganzen Tag verpennt, so eine Scheiße ich hab mir doch den Wecker auf 15:00 Uhr gestellt - Mein Handy liegt ausgeschalten im Wäschekorb - Cool -

20:30 Uhr - Heute steht die 1h-Einheit auf dem Plan, mir tut schon im Vorfeld alles weh.

21:33 Uhr - Nach einer Stunde hadern lege ich endlich los. Eigentlich wollte ich ja an die Donau runter fahren, um eine flache Strecke zu haben, aber jetzt ist's eh schon zu spät und zu dunkel ... toll gemacht.

22:35 Uhr - Nach 9 KM und gefühlten 1.000 Höhenmetern (waren aber nur bisschen mehr als 200) bin ich nach einer Stunde am Ziel. Eigentlich geht es mir blendend, auch wenn meine Füße schon nach 4km eingeschlafen sind. Ich sollte echt mal zum Orthopäden um das gegenchecken zu lassen :D

Klick für Großansicht

00:30 Uhr: Ich entschließe mich noch zum Achmet zu gehen, auf den Blogeintrag zu scheißen und danach zu lernen

4:00 Uhr: Ich entscheide mich den Blogeintrag zu schreiben und darauf zu bauen, dass ich das was in Softwareengenieering (SWE) drankommt, ja schon einmal alles gemacht habe ...

6:47 Uhr: Gleich ist der Blogeintrag fertig - Hoffentlich


Zusammenfassung:


  • Statistik nicht mitgeschrieben
  • Miserable Wettkampfzeit im Volkslauf
  • ITI mitgeschrieben und gutes Gefühl
  • SWE noch nicht gelernt
  • Sport: 3x Laufen 3x Beachen 2x Frei
  • Gamebolds: News bis Freitag eingehalten, zwei Videos gedreht


Ziele KW 29


Studium: 

  • SWE mitschreiben und das beste hoffen ...
  • EKI ab Donnerstag lernen (MO Prüfung)
  • Abchecken, ob ich noch ne Chance habe die SAL-Prüfung zu bestehen


Arbeit:
MI Vollzeit in die Arbeit schauen

Gamebolds:
So viel wie möglich, so wenig wie nötig

Sport:
Und hier mein vorübergehender Trainingsplan. Ich versuche ihn einzuhalten, mal sehen ob's klappt. Ein bisschen muss ich schon noch auf meinen Körper hören. Hab kein Bock wieder wegen Überbelastung pausieren zu müssen



Danke an alle, die es bis hierhin geschafft haben :) Keep on running!

Samstag, 6. Juli 2013

Erfolgswochen - Start des Versuchs

Manche Menschen neigen persönlichkeitsbedingt zu späterer Handlungsinitiierung; sie schaffen es nur unter großer Überwindung, Tätigkeiten, die als langweilig empfunden werden (und deren Gewinn erst sekundär oder langfristig entsteht), in Angriff zu nehmen. Dabei sind sich die Betroffenen der ihnen durch das Verschieben entstehenden persönlichen Nachteile durchaus bewusst, was Unlust oder sogar Angst auslöst, die aber als Negativgefühle ihrerseits das In-Aktion-Treten erschweren oder gar unmöglich machen. [..] Die unangenehmen Gefühle, die den Betroffenen von einer Aufgabe abhalten, entstehen u. a. [..] durch Langeweile,Ängste und Perfektionismus.
Das sind Auszüge aus dem Artikel Aufschieberitis aus Wikipedia und ich erkenne mich mal wieder viel zu sehr in dem Text wider. Es läuft nicht per se schlecht zur Zeit, nur schöpf ich mein Potential null aus. Bis auf Donnerstag, an dem ich einige Meetings hatte, hab ich diese Woche noch nichts Produktives auf die Reihe bekommen und das obwohl ich die ganze Woche für die Prüfungen lernen wollte...

Letztes Mal hat es mit der sogenannten BurnOut-Woche eigentlich ganz gut geklappt, meine Leistungen zu pushen. Da bei mir schon von Kind an alles Sinn ergeben musste, versuch ich das jetzt ein paar Wochen durchzuziehen und wenn dabei Content für meinen Blog entsteht, hab ich wenigstens ein gutes Gefühl, außerdem muss ich versuchen, meine gesetzten Ziele zu erreichen, damit ich nicht nur von Faulheit berichten kann ...

Dabei unterteilen sich die Zielsetzungen in den Kategorien Arbeit/Studium, Selbstständigkeit und Sport ein.Die Challange endet vorerst mit meinen sportlichen Highlight der Saison, meinen ersten Halbmarathon am 3. Oktober 2013 bis dahin möchte ich folgendes erreichen

Langfristige Ziele

Arbeit/Studium
  • Überstunden aufbauen
  • Masterarbeit starten und bis Oktober die "Version 1.0" fertig haben
  • Mind. 4 Prüfungen mitschreiben und bestehen
  • Projektstudium bestehen
  • Viel mehr kann ich nicht bis Oktober planen, halt mein Bestes geben :D
Selbstständigkeit
Wer ein wenig aufmerksam war, hat vielleicht bemerkt, dass hier im Impressum eine Umsatzsteuer-ID hinzugefügt wurde. Vor knapp einem Jahr hab ich mein Gewerbe gegründet und bis auf Gamebolds noch nichts großartiges auf die Reihe bekommen. Bis Oktober will ich wenigstens den Grundstein legen, dass da doch mal was fünfstelliges bei rauskommt im Jahr^^ 

  • Stabile 10k unique Besucher auf Gamebolds im Monat
  • Serverumzug vollziehen
  • Firmenhomepage erstellen und online stellen
  • Toll wäre einen weiteren Auftrag in der Zeit zu angeln

Sport
Letztes Jahr wars noch Fußball. Aufgrund meiner großen Verletzungshistorie hab ich jetzt damit aufgehört und konzentriere mich nur noch aufs Laufen. Ab und zu noch Beachvolleyball for fun. 
Oberstes Ziel ist jedoch verletzungsfrei zu bleiben. Ich bilde mir ein, wenn ich mal länger als 12 Monate kein Wehwechen hab, dass ich eigentlich ziemlich leistungsfähig bin.
  • Meinen ersten Halbmarathon (Freundschafts Marathon Weiden/Amberg) am 3. Oktober in unter 2h laufen
  • 12 Wochen Trainingsplan in max. 13 Wochen durchziehen
  • Verletzungsfrei bleiben

Ich werde wöchentlich den Blog updaten mit den Ergebnissen der letzten Woche mit einem kleinen Tagebuch, das ich ähnlich wie die damalige BurnOut Woche versuche so ironisch und kurzweilig wie möglich zu verfassen.Damit noch ein bisschen Würze reinkommt, biete ich euch an, mir zusätzliche Wochenaufgaben per Kommentarfunktion zu stellen. Ich suche mir eine raus und versuche sie zu erledigen. Das kann sowas sein wie "besorge dir eine Handynummer von einer Frau in einer Eisdiele" oder irgendwelche ungewöhnlichen Trainingsmethoden, irgendwas, was ich halt dann relativ gut beschreiben kann.

Nun also zu den Zielen der kommenden Woche...

Ziele Kalenderwoche 27/28

Arbeit/Studium


  • Samstag: Statistik Übungsblatt 1
  • Sonntag: Statistik Übungsblatt 2, IT-Infrastruktur Skript 1x durchlesen
  • Montag: Statistik Übungsblatt 3, IT-Infrastruktur Skript 1x durchlesen/1x Zusammenfassungsskript lesen und gegenchecken, ob alles wichtig drin ist.
  • Dienstag: Statistik Probeklausur, IT-Infrastruktur-> 2x Zusammenfassung lernen, Software Engineering (SWE)  ausdrucken
  • Mittwoch: Statistik wiederholen , IT-Infrastruktur Zusammenfassung auswendig lernen
  • DonnerstagStatistik Klausur, IT-Infrastruktur Zusammenfassung auswendig können
  • Freitag: IT-Infrastruktur Klausur, SWE Script durchlesen, markieren, was wichtig ist
  • Samstag: Übungsaufgaben SWE
  • Sonntag: Übungsaufgaben SWE / Markiertes im Script durchgehen  (Klausur am DI)


Selbstständigkeit:
Werde die Woche nur das nötigste für Gamebolds machen:

  • Mind. 1 News pro Tag verfassen
  • Für den Test des Radsportmanagers bis einschließlich die Tour de France zocken


Sport:
Hierfür habe ich einen kleinen visuellen Trainingsplan zamgestellt :)



Sieht fürs Wochenende zwar nach bisschen wenig Programm aus. Ich hab heute aber schon meine 60 min Dauerlauf hinter mir, wir waren 2x Beachvolleyball spielen und hab noch zwei Laufeinheiten in der Woche (also insg. 3) in den Beinen, was heißt, dass ich seit Montag nur einen Tag Regeneration hatte und das obwohl ich aus einer Trainingspause wegen Überbelastung kam ...

Problem in der kommenden Woche ist, dass ich mich überreden hab lassen, den Firmenlauf mit zu laufen, obwohl ich mich noch nicht fit für einen Wettkampf fühle. Ich versuch einfach das Beste draus zu machen. Im Trainingsplan ersetzt der Wettkampf die geplante "Fahrtspiel"-Einheit, was denke ich die beste Lösung ist.


So das wars erstmal, ich versuche kommenden Sonntag den nächsten Post rauszuhauen, der nicht ganz so seriös sein wird, wie der :D 

Last but not least mein Motivationsvideo für diese Woche:

Samstag, 29. Juni 2013

Ronny und die Katzenfrau

1. Akt

Alles fing ganz harmonisch vier Tage nach Heiligabend im Jahr 2012 an. Ronny ging auf die Jagd nach frischem Fleisch und um sich von seiner Exfreundin abzulenken und wer weiß, vielleicht findet er ja auch dadurch seine große Liebe.
Vorgeschichte: Sie heute morgen angeschrieben, blabla, DVDabend, sie sagt ja, alles cool. Erschien mir zwar ziemlich dum, aber wayne. Bevor sie kam, Sekt kaufen gewesen um sie like a boss abzufüllen
Main Story: Sie kommt, Smalltalk blabla, sie ist beeindruckt von meiner Wohnung. Sie arbeitet im H&M für treefiddy (Hauptschule obv) und ich bin eher so der Bonze gnihihi. Habe schon 3 Bier im Kopp un den ganzen Tag nichts gegessen. Sie labert irgendwas, dass sie schon ca. 35 Sexpartner hatte und ihre Fickerei beendet ist und sie sich ausgelebt hat. Ich denke nur "jo halts maul"
.

So angeschwippst hat es Ronny nicht geschafft seinen kleinen Freund zum maximalen Spaß zu bringen, weshalb er halb angepisst war und noch weiter fummeln wollte. Doch da machte die kleine süße Maus nicht mit:
Sie geht aufs Klo kotzen. Ich komm mal hinterher und patsche ihr den Rücken. Noideawhatimdoing. Sie kommt wieder, legt sich ins Bett. Ich spiele an ihr rum (bin wieder horny), sie blockt sowas von krass ab, wie noch nie in meinem Leben. Dreht sich weg, grunzt komisch, lässt NICHTS mit sich machen, extrem.
Traurig und angepisst macht er ihr klar, dass sie das nicht mit ihm machen kann und wimmelt sie ab...
Irgendwann wirds mir zu dumm, ich sage: "L., komm ich fahr dich heim". Brauche 5min um sie von ihrem Delirium wachzukriegen, sie bitcht bisschen rum, ich fahre sie relativ besoffen grad 500m an den Bahnhof (von da an sind es noch 2km bis zu ihrer Wohnung ), sie sagt "wir schreiben, können das ja mal wiederholen" ich denke nur "wat" sage Tschüß küsse sie auf die Wange und fahre heim:
Während ich sie ficke schreibt mir meine Ex (die ich nach wie vor liebe), dass sie weiß, dass ich sie betrüge. KA woher sie das weiß, aber sie hatte schon immer n gutes Gespür für sowas.
Doch das war nur der erste Akt.

2. Akt

So ganz hat es die Kleine nicht verkraftet, so abgewiesen zu werden. Deshalb muss sich das neue Traumpaar auf jeden Fall noch einmal treffen


Dieses Mal ging es zu hier. Vielleicht fühlt sie sich in ihrem trauten Heim ja wohler und Ronny könnte notfalls flüchten, wenn was schief geht.Und es ging schief...

L: "Du, aber gleich kommt noch n Kollege vorbei. Ich krieg noch 10 Euro von dem. Und mit dem Geld gehen wir dann zu dritt Katzenstreu kaufen."
K: "Ja, kein Problem" ( )
In der Wohnung drin der übelste Katzenmuffgestank, so stickig, 25qm, der ganze Boden mit irgendwelchen Pappschnipseln übersät, obv Playboyhasen-Bettwäsche. Überwältigt von dem Muff und dem Dreck, gehe ich auf den Balkon:

Wir schauen exclusiv, sie lacht sich tot über diesen Harald Glöckler diese Schwuchtel weil der so nen lustigen Bart hätte .
L: "Boah K., so frech wie du war noch keiner, mich gestern einfach rauszuschmeißen. Das hat sich noch keiner getraut "
K: "Haha ja"
Ich knutsche sie kurz damit ich wenigstensnicht ganz für umsonst gefahren bin. Sie erzähltr mir, dass sie gestern in ihrem Delirium in ner Disco noch nen Kumpel abgeholt hat, der dann bei ihr gepennt hat. Alter...

Sie ruft diesen Kumpel an, wann er denn käme. Sie braucht die 10 Euro "und e Kaschde Bier". Er sagt, er käme gegen viertel nach 7. Also in 30min. Ich habe keinen Bock mehr und wage meinen ersten Versuch, mich zu verpissen:
K: "Du, weißt was, wart doch grad auf deinen Kumpel, ich geh in der Zeit ins LIDL Katzenstreu kaufen"
L: "Neee lass, wir gehen mit Kevin [so heißt der Kollege, lol der Name coolface . Der bringt die 10 Euro und dann gehn wir zu dritt."
K: "ok.jpg"
Auf einmal scheißt die schwarze Katze ("BÖÖÖÖÖÖRNADETT!!!!") hinter den Kleiderschrank, L macht sauber:


Hier das ganze noch einmal in Audio-Form, man achte auf ihren grazilen Dialekt:

Record audio or upload mp3 >>

Nun muss Kevin äh Ronny die Reißleine ziehen und wendet den ältesten Trick des Datens an:

Ich schreibe nem Kumpel, dass er mich mal anrufen soll und sagen soll, dass meine Mutter im Krankenhaus ist. Er ruft 5min später an und sagt am Telefon:
"Hi, muss dir was schlimmes sagen...:" (ich mache schonmal betroffenen Gesichtsausdruck )... "dein Hamster hat schlimm Durchfall und muss ins Krankenhaus". Habe innerlich laut losgelacht, kurz mich erkundigt in welchem Krankenhaus, in aufgestanden, hab das meiner Holden erklärt und mich verabschiedet.
Naja, der 10-Euro-Mann wird ihn anstatt meiner wohl gleich reinhängen denke ich.

Nach ewigen hin und her ist ihr wohl klar, dass sie nicht ganz unschuldig an Ronnys Flucht war

3. Akt


Es wäre jetzt alles so einfach und die Geschichte wäre schon nach zwei Akten vorbei, wäre da nicht der noch nicht erwähnte Umstand, dass Ronnys kleiner Freund ungeschützt in der warmen Höhle der Katzenfrau war. 

Das BBV machte dem kleinen Ronny Panik und freute sich schon auf das erste Forenbaby.
Obv arbeitslos, kein Geld und trotzdem Katzen, eklige Bude, ziemlich ungebildet und lässt jeden mal ran. Da fehlt echt nur noch, dass du sie geschwängert hast und dann ab zu Mitten im Leben
Vor lauter Panik möchte Ronny sie nun überreden, dass sie die Pille danach nimmt, damit nicht noch ein kleiner Hartz4ler auf die Welt kommt. Doch leider ist die gute nicht mehr allzu gut auf ihn zu sprechen.
Verzweifelt versucht er sie mit einer warmen Mahlzeit zu locken

Hab ihr ne Whatsappnachricht geschrieben, ich glaube sie schläft aber. In 2h war der Sex genau 72h her und diese Pille wirkt 120h. Würde auch jetzt noch fahren sobald sie sich meldet
WA-Nachricht ist zugestellt worden, zuletzt online 0:14, angerufen, nach 3x Klingeln die Mailbox
 Und die Community explodiert ...

wie ronnys kevin mit 2 jahren neben der katze hinterm kleiderschrank hockt und scheisst, weil kein katzenstreu mehr da ist.
Kann mal wer der Alten Bescheid sagen, dass sie nicht die Pille nehmen soll? Ronnys Leben richtig schön am Arsch BBV-Asikind in die Welt gesetzt und jetzt schiss ohne Ende haben.
Die freut sich jetzt erstmal wie Bolle, das sie evtl. schwanger ist und der Vater sich schon vorher meldet 
... und Ronny wird immer unruhiger ...

Naja, ich werd sie morgen früh einfach versuchen sie dazu zu bewegen. Wird schon klappen. Zur Not lad ich sie danach noch zum Essen ein oder biete ihr nen gemeinsamen Einkauf an. Ich weiß nicht warum ich mir so nen Stress hier mache, aber ihr könnt einen echt aus der Ruhe bringen

Die Antwort der Katzenfrau hat ihn sicherlich nicht unbedingt fröhlicher gestimmt

Ich nehme das ding nicht und wenn ich von dir schwanger sein sollte erfährst du das eh nicht

Höhepunkt


ein bisschen untypisch für die Spannungskurve ist, dass das Beste zum Schluss kommt. Ich lasse die Geschichte unkommentiert hier stehen. Viel Spaß :)





Nach obiger Aktion hole ich sie ab. Sie kommt raus, exakt die gleiche Kleidergarnitur wie die letzten 2 Treffen. Ich erkundige mich nach ihren Katzen. Sie will, dass wir ins Krankenhaus in der Nähe fahren, wo ihre Mutter arbeitet. Imo saudumm, da sie ihr gut zureden könnte, deshalb mache ich so als ob ich es nicht finde und fahre in das Krankenhaus wo ich schonmal diesbezüglich war. ~6km weg.
Sie bitcht rum: "Du machst mir alles kaputt boah ey...mein Freund findet das gar nicht gut dass er jetzt gehn musste!!!". Ich denke nur "wat", mache aber auf verständnisvoll. Sie ist irgendwie hochgeladen, deshalb verhalte ich mich so, dass es keinen Stress gibt. Dann kommt das hier:
"BOAH EY, ich fahrsteeh gar ned warum du hier so Theater machst. Ist doch eh nix passiert! Ich hab mit 16 schon ne Abtreibung gemacht, das ging auch."

Ich frage sie, wie das für sie war (will negative Gefühle hervorrufen, vor denen sie sich dann nach meinem Wunsch mit der PiDaNa schützen wollen sollte). Sie sagt:
"Joa ging eigentlich, fand ich ganz ok."
Sie erzählt wie es dazu kam:
"Haben immer mit Pille und Kondom verhütet, aber wenn man nur nen Schluck Alkohol trinkt, wirkt die Pille nie wieder. Bei keiner Frau. Jeder Arzt sagt war dass Alkohol kein problem ist, aber glaub mir, das ist so. Bei ner Freundin von mir ist das auch so. Happy Börsday"
Sie muss wohl nebenbei Medizin studieren oder so. Und dieses Happy Börsday sagt sie andauernd...scheint wohl sowas wie "Alter" zu sein.
Ich frage ein bisschen weiter nach mit dem Alkohol vs. Pille, sie sagt "joa lag vielleicht auch daran, dass ich zu der Zeit noch Drogen geholt habe. Haha keine Ahnung". Auf Nachfrage sagt sie "Och net viel, bisschen gekifft, Pillen, n paar Lines"
Ich bin geschockt und auch fasziniert, wie sie mit jedem ihrer grunzenden Wörter noch eins drauf setzt. Als wir vorm Krankennhaus ankommen und reingehen sagt sie nonchalant: "Ey du, ich hab mei Krankenkarte aber net dabei ne. Das ist ja egal".
Ich facepalme innerlich und fahre wieder mit ihr zurück.
Sie geht in ihre Wohnung, ich pisse an ihre Hecken während sie ihre Karte sucht. Danach fahren wir ins Krankenhaus DIREKT NEBEN IHREM WOHNBLOCK!!!!! WARUM HAT SIE DAS NICHT VORHER SAGEN KÖNNEN.
Bereitschaftsdienst, 1000 Leute vor uns. Ich steh in der Schlange, verhalte mich ruhig. Sie schreibt (wie ich gesehen habe) irgendwie 3 "Kolleeeeeeschen" und ist nur am Giggeln . Sie scheint das ziemlich lustig zu finden. Dann schreibt sie so einem, der im "Mägges" ist, dass er kommen soll. Wir wären gerade Notaufnahme. Andauernd unterbricht sie sich selber, guckt sich die Leute an, sagt "Happy Börsday. Nur Vollassis hier ey".
Könnte mich kaputtlachen wenns nicht so ernst wäre. 10min später (ich steh noch in der Schlange, sie hat sich gesetzt weil ihr Pouh aufm Handy (das scheint so n Tamagotchi zu sein) geschissen hat und sie ihn pflegen muss). Als ich sage dass sie jetzt mal kommen soll rastet sie kurz aus und plärrt "DASS DU WAS VON MIR WILLST UND NICHT UMGEKEHRT". Ich entschuldige mich (will ja nicht ihre innere Witch entfesseln) und bleibe stehen. Als wir dran sind bequemt sie sich immerhin an den Schalter.
Auf die 10 Euro Praxisgebühr guckt sie mich an und sagt "ja sry, ich krieg erst wieder am 10. Geld". Dachte ich mir schon. Die Empfangsdame lächelt mitleidig (iknowthatfeelbro.jpg, ihaveseensomeshit.mp4) und verweist uns auf einen Warteplatz. Als wir sitzen, kommt dieser Kumpel. Ist so ein dicker Klempnerslehrling oder sowas.
Lothar heißt er. Ich begrüße ihn, bin leise (das Wartezimmer ist voll), er erkundigt sich bei L. was los ist und sie in so einer lauten Stimme "Boah ey de anner, hatten was mitnannder und der schiebt jetzt hier Terror wegen Pille danach. Wie dumm isn das ey?!?!" Werden aufgerufen. Ich beschreibe der Ärztin den Vorgang, sage, dass ich nicht abgespritzt habe, es schon 3 Tage her ist etc.
Sie guckt mitleidig, ich gucke sie noch viel mitleidiger an. Sie fängt mit ihrem obligatorischen Nebenwirkungszeugs an: "bei 2 % treten vereinzelt thromboseartige Symptome auf, eventuell könnten die Brüste leicht anschwellen" (LOLWAS) L. fängt in ihrem Assislang an rumzubitchen: "Ja boah, ich hab noch Lactooooose-Indollarans, deshalb vertrag ich auch keine Pille".
Ärztin: "Ja, nehmen sie ne kleine xxx vornedran und dann ist alles gut, höchstens kurze Blähungen. Achja, und Rauchen potenziert die Nebenwirkungen" "Boah ne odda?!? Bei meiner Freundin hieß es auch es is nix und sie hatte bruddal Koppweh alda" Ich schäme mich zu Tode und gucke die Ärztin so an: Intention: "BITTE VERSICHER DIESEM DUMMEN HAUFEN DASS EIN BALG SCHLIMMER WÄRE ALS 10 MINUTEN KOPFWEH UND 3 FÜRZE" Ärztin dann: "Gehen Sie sich nen Schwangerschaftstest in die Apoptheke holen, den machen wir (ist so vorgeschrieben damits keine Abtreibung ist)" und dann kriegen Sie das Rezept von mir.
Ich bin überglücklich, wir gehen raus. Kumpel treffen wir wieder. Er gibt ihr erstmal eine Kippe.
Draußen dann geht genau das los, was mir seit 15min klar wird: "Ne Mann, ich nehm die net!!!! Ich hab so Probleme mim Magen ey. Außerdem denk ich eh: 'Wenns is, isses so'" + "Ich behalt eh kein Kind" + "ALDA was soll da passiert sein? Normal macht sich immer die Frau Sorgen und net de Kerl. Wie bischen du. Chill mo." Mittlerweile lachen sie mich aus.
Ich versuche, alle Taktiken anzuwenden die ich kenne, ich betone ihr Selbstbestimmungsrecht, ich bewundere, wie reif sie angeblich ist, ich lüge ihr vor, dass ich in 3 Monaten für immer in die USA ziehe, ich locke sie damit, dass ich die beiden nach hinfahre wo immer sie wollen etc.
Ende vom Lied: Nach 25min heftiger Diskussion. Sagt sie "boah alda lass mich in Ruhe und lösch meine Nummer. Ich meld mich eh nie wieder bei dir". Sie und ihr Kumpel gehen ins Mägges.

Samstag, 8. Juni 2013

Das Dungeon and Dragons Desaster

Am Mittwoch hat mich mein Mitbewohner nach dem Joggen unter der Dusche in einem schwachen Moment erwischt und mich gefragt, ob ich am Freitag Zeit hätte für eine Runde D&D.

Man mag es kaum glauben, aber ich als so eine Art Nerd habe noch nie das Spiel der Spiele für alle, die nur mit dem Lichtschutzfaktor 50 im Winter aus dem Haus dürfen, gespielt. Deshalb dachte ich mir, schaden kann es ja nicht.

Als ich Freitag Mittag mich ein wenig einlesen wollte, hat mich die Pathfinder-Anleitung ein wenig traurig und auch ein bisschen wütend gemacht, da sie umfangreicher ist, als mein Ordner für letztes Semester. So war ich dann mal wieder ein wenig unkreativ und hab mich für das entschieden, was ich bei Rollenspielen am Besten kann: Draufhauen. 

Während wir in der Vorstadtidylle den Grill angeschmissen haben, wurde gleichzeitig der Charakterbogen von jedem ausgefüllt.




Und so fanden sich also ein Halbling, ein Magier, ein Waldläufer und ein Halbork (ich) aus den unterschiedlichsten Gründen in einem 1.000 Seelendorf in einem kleinen Wirtshäuschen ein. Der Waldläufer war beispielsweise Fichtensüchtig und suchte nach Fichtenwäldern, während der Halbork nachdem seine Mutter an Orkkrebs gestorben und bei ihr anscheinend jeder reinhalten durfte, auf der Suche nach seinem Vater war.

Der Halbling und der Magier suchten Auskunft nach neuen Abenteuern und erfuhren, dass es wohl einen Tempel gibt, in dem es spukt. Auf der Suche nach Mitstreitern versuchte der charismatische Kleinwüchsige auf den Tisch zu springen und fiel volle Kante auf die Fresse. Dies konnte er aber gekonnt überspielen und fand mit dem Halbork Lisigav und dem stinkendem Fichtensüchtling zumindest Kampfunterstützung mit dem Versprechen, dass es dort sicherlich Gold gäbe. 

Der Wirt, der bis dahin wohl selbst nicht geklaubt hätte, dass er später noch zum Hauptdarsteller wird, kassierte von jedem 3 Kupfer ab und wünschte viel Glück bei der Reise. Wie es der Zufall so will, lag nicht weit von dem Weg zum Tempel entfernt ein Wagen vollgeladen mit, wie sich später herausstellte, Schafspelzen und da - ein Pfeil flog an der Gruppe vorbei. Während der Halbling und der Zauberer die Flucht nach vorne in Richtung Wagen antraten und der Waldläufer sich hinter einem Baum verschanzte, versuchte Lisigav erst einmal die Lage zu checken und den Angreifer, nachdem er einen Pfeil in die Brustpanzer bekommen hat (ohne Schaden), zu vertreiben. 

Das gelang auch, nur stellte sich die Flucht zu dem Wagen als Fatal heraus, da dahinter ebenfalls zwei Gestalten, die sich später als richtige Orks zu erkennen gaben, lauerten.


In einem Verzweiflungsakt versuchte der Halbling den ersten Ork zu entwaffnen und sprang elegant vorbei. Die darauf folgenden Angriffe nahmen den Halbling so mit, dass er sich im Laufe des Gefechts unter dem Wagen versteckte. Der mit einer Armbrust bewaffnete Zauberer ging ein paar Schritte zurück und ging in Angriffshaltung, während sich der Halbork Richtung Zauberer bewegte. In der Zwischenzeit flog der gefühlt zwanzigste Pfeil des Waldläufers am Ziel vorbei, die Orks haben dem Zauberer die Gedärme rausgerissen und der Halbork tat das, was er am besten konnte. 

Als sich der Halbling entschloss doch noch via Hinterhalt einen Angriff versuchte verlor er seinen Dolch, der dann im Wagen feststeckte - während wieder ein Waldläufer-Pfeil vorbeiflog war es dem Würfelglück geschuldet, dass Lisigav nicht nur den zweiten Ork, sondern auch dem dritten aus dem Wald kommenden Angreifer in der Mitte gespalten hat. 

Das Resultat, des ersten Gefechts: Ein Halbork mit nur noch 4 HP, ein wieder stabilisierter Zauberer, der nicht mehr viel anrichten hätte können, ein Halbling mit ich glaube 2 HP und ein Waldläufer, der nicht mit seinem Bogen umgehen kann. Also zurück in die Stadt um erst einmal die Wunden zu flicken, doch es ward Dunkel, also musste eine Fackel her um aus dem dunklen Wald zu entkommen. 

Da nur Lisigav Fackeln und ein Zündholz dabei hat, welches Unmengen an Gold kostete, forderte er die Anderen auf, sich an den Kosten zu beteiligen, schließlich haben diese ihn in diese missliche Lage gebracht. Doch der Halbling mit seinem Zaubererfreund weigerten sich, während der Waldläufer versprach die Hälfte seines Anteils des vermeintlichen Schatzes mit dem 1/2-Ork zu teilen. Und dann eskalierte es. Nach einem Wortgefecht, griff der Halbling Lisigav an, zog aber nur 2 HP ab. Mit letzter Kraft rammte dieser den kleinen Bimpf in den Erdboden. 

Und so zogen der stinkende Fichtenliebhaber und eine vom Kampf gezeichnete Grünhaut gen Stadt um dort etwas Schlaf und Heilung zu finden. Die anderen Zwei schlufen in dem Wagen und leckten ihre Wunden. Am nächsten Tag trafen sich die glorreichen Vier wieder im Wirtshaus, der Halbling und der Zauberer waren eindeutig auf Rache aus und so kam es zu einem weiteren Fight, als der Halbling süffisant nach einem Zündholz verlangte. Während der Halbling versuchte mit letzter Kraft den Halbork zu töten und der Wirt eine Warnung aussprach, hatte der Waldläufer diesmal mit seiner Nahkampfwaffe mehr Glück und traf den Halbling empfindlich in den Magen.

Seriously?!
Mein Blick, als mich der Halbling zum zweiten Mal angriff
Der Wirt rasselte völlig aus, während die Tür aufging und der Magier einen Feuerball zur Begrüßung in seinen Laden feuerte. Dies erwiderte der tapfere Geschäftsmann mit einem Bolzen, der sich zum Headshot verwandelte und so ging der Zauberer ein weiteres Mal down, während der Halbork auf den Gnadenstoß des Halblings verzichtete und gemeinsam mit dem Waldläufer aus dem Wirtshaus schritt um auf Shoppingtour zu gehen. Währenddessen schnappte sich der Halbling die Armbrust seines am Boden liegenden Gefährten und versuchte noch mit letzter Kraft den Grünling in den Rücken zu schießen und verfehlte. 

Der 0,5-Ork und Stinki machten sich nach einer kleinen Einkaufstour auf den Weg um zu erkunden, was sich denn auf dem Pfad hinter dem liegengebliebenen Wagen befand. In der Zwischenzeit raubte das Duo-Infernale den Wirt aus, was ihnen trotz ihren Verletzungen gelang. 

Hinter dem Wagen befand sich etwas mit Palisaden befestigtes und von Ork bewachtem. Vermutlich der Tempel. Der Waldläufer und der Ork schafften es nicht mit den Orks zu verhandeln und hätten in den Kampf gemusst, deshalb erkundeten sie erstmal die Gegend. Mit der Geldkassette bewaffnet gingen der Zauberer und der Halbling wieder Richtung Wagen um sich auszuschlafen, das wurde ihnen nach einer Zeit zu langweilig und so gingen sie dann zum Landvogt und haben von ihm die Aufgabe bekommen, die Schafspelze wieder in die Stadt zu bekommen um eine Ausrüstung gegen die Orksäuberung zu erhalten.

Während der Waldläufer leider aufgrund akuten Durchfalls im Wald zurückgeblieben ist, trafen sich der Halbork, der Halbling und der Zauberer wieder am Wagen. Da das Duo es nicht alleine geschafft hat, den Wagen zu ziehen, baten sie Lisigav ihnen für drei Kupfer zu helfen. Das war ihm zu wenig und so versuchten sie es weiter alleine. Als es dem grünheutigen Halbriesen zu bunt wurde, zerstörte er einen Reifen um seine Verhandlungsposition zu stärken. Das führte zu einem dritten Angriff des Halblings auf den voll geheilten Lisigav. Wie es ausging brauche ich denke ich nicht zu erwähnen. Und so endete unser D&D Abend.

Und die Ende von der Geschichte: Wir haben sieben Stunden Dungeon and Dragons gespielt, haben nicht einmal den Anfang der Geschichte geschafft und sind nicht einmal irgend ein Level aufgestiegen. Hätte es kein Bier, keine Shisha und kein Gegrilltes gegeben hätte ich wohl wie Arthur in King of Queens reagiert:


Dienstag, 7. Mai 2013

Meine erste Konsole

Hallo liebe Nerds,

lang ist mein letzter Eintrag her, aber ich hab zur Zeit so viel zu schreiben, dass ich eigentlich auch keine große Lust habe, in meiner Freizeit zu schreiben. Darunter leiden jetzt leider meine privaten Blogs ein bisschen :(  Aber in meiner freien Zeit gammel ich lieber bei meinem Mitbewohner rum, rauch eine Shisha und zock bis zum Erbrechen irgendwelche Tycoon-Spiele mit ihm. Zuletzt Cities in Motion 2 und Airline Tycoon :D

Gestern habe ich meinen (Auftrags-)Artikel über die Geschichte von Konsolen fertiggestellt und mal ein bisschen darüber nachgedacht, wie mein Leben durch Konsolen geprägt worden ist.

Angefangen hat alles mit einem Atari 7800. Ich weiß nicht woher wir den bekommen haben, aber meine Tante und meine Mutter haben daran ziemlich rumgesuchtelt. Ich war eher der Pacman fan. Aber auch an so ein Formel 1 und ein Aliengame kann ich mich erinnern.

Die Suchteleien meiner Mutter führten dann schnell zu einem Kauf des Nintendos (NES), auf dem das Zocken erst richtig los ging. Mario und dieses Soccer game, bei dem jeder Fallrückzieher ein 100%iges Tor war, wurden zu tode gespielt.

Eines Nikolaus stand dann der Supernintendo vor der Tür. Da ich immer Angst vor ihm hatte, bekamen wir ne Zeitlang die Geschenke einfach so und mussten nicht sein gelaber und Knecht Rupprechts Schläge ertragen.
Ich weiß gar nicht wie lange ich und meine Kumpels Streetfighter, Mario und Joshi, Max und Goofie und natürlich Mariokart gedaddelt haben ... Das ging schon so weit, dass andere Mütter genervt bei uns waren und ihre Söhne abgeholt haben, weil sie das Abendessen verpassten :D

Dann hat meine fünf Jahre ältere Schwester ihren ersten PC für die Schule bekommen und ich bin nie wieder davon weggekommen und meine Konsolen-Karriere endete damit recht früh. Für alles andere konnte ich mich nur mäßig begeistern^^

Wie siehts bei euch aus?

Montag, 14. Januar 2013

Über Motivations- & Zeitprobleme und der Versuch Lücken sinnvoll zu nutzen

Jeder kennt wohl den Spruch, aus meinem Motivationsproblem wird ein Zeitproblem. Doch warum passiert das immer wieder?

Ich z.B muss unbedingt bis zum 10. jedes Monats meine Umsatzsteuer voranmelden, weil ich mich beim Kleinunternehmertum aus diversen Gründen dazu entschieden habe, UST abzuführen. Und was ist? Es ist der 13. und ich hab es immer noch nicht gemacht, obwohl die Daten vorliegen und das Eintragen wenige Minuten dauern würde.

Das Selbe Prozedere ist auch beim Lernen, lieber stresse ich mich die letzten paar Tage rein, als dass ich schon gechillt einen Monat früher anfange. Ich habe mal etwas von der Krankheit Aufschieberritis gelesen und die Symptome passen perfekt. Es wird bewusst etwas so lange aufgeschoben, bis es gar nicht mehr anders geht und man nimmt sogar die negativen Auswirkungen in Kauf. Mein Problem ist nur: Es klappt halt einfach immer. Zwar mit mehr Stress aber es klappt. Wahrscheinlich habe ich innerlich dann doch ein Gespür für den Punkt, wann ich spätestens starten muss. Aus meiner persönlichen Sicht kann ich aber auch sagen, ich arbeite einfach auch verdammt effektiv, wenn es denn sein muss. Das ist wohl eines meiner wenigen großen Talente. :D

Besser wäre es, ich bekomm es so hin wie jetzt. Ich sitze gerade im Zug Richtung WG und anstatt dass ich wie üblich meine Zeit mit Solitär totschlage, habe ich den Newsletter zu meiner bis Dato etwas verwaisten Seite Zock4Help geschrieben und sitze gerade an diesem Blogbeitrag, damit auch mein privater Blog wieder halbwegs aktuell ist.

Bis zu meiner Abreise in knapp 26 Tagen nach Madagaskar ist noch einen riesen Haufen Arbeit vor mir. Zu allem Überfluss schreibe ich auch noch 4-5 Prüfungen, wobei zwei davon richtige Einläufe werden könnten. In meinem Werksstudium stehen auch noch einige wichtige Meetings an, die mir aber weniger Kopfzerbrechen bereiten, da ich hier top vorbereitet bin. Eher bereitet mir Kopfzerbrechen, wie ich die 20 Stunden in der Woche zusammenbekomme, damit ich nicht zu viel (unbezahlten) Urlaub für meine Mitarbeit im Entwicklungshilfeprojekt nehmen muss.

Nebenbei möchte ich auch wieder regelmäßig Sport machen. Da ich vor kurzem mit (und auch dank) Alex die 10km in unter 60 min bei hügeliger Strecke geschafft hat, motiviert mich das natürlich zusätzlich. Jedoch müssen die Sportzeiten auch gut geplant werden, da sie sich z.B nicht mit den Impfungen überschneiden sollten und ich danach nicht so tot bin, damit ich wieder nichts schaffe. Es soll einfach ein guter Ausgleich werden und vielleicht trägt es auch ein wenig zur Strandfigur bei, denn mein Winterspeck nervt mich :D

Meine Taktik ist die zu versuchen, die Lücken wie diese hier sinnvoller zu nutzen. Jedoch ist es einfach zu verlockend, heim zu kommen, den Laptop anzuschmeißen und einfach abzuschalten. Nerdzeit schön und gut, man muss ja auch aufpassen vor der Modekrankheit BurnOut, aber manchmal versumpft man doch zu sehr in den sinnlosesten Seiten des Internets. Eine ToDo Liste hilft mir zwar manchmal den Überblick zu behalten, jedoch kleben die einzelnen Punkte auch wie Ballast auf meinen Schultern, sodass ich wieder in den Teufelskreis verfalle, es aus Panik aufzuschieben.

Wie ihr seht, bin ich nicht recht weiter gekommen bei meiner Problematik. Das Wichtigste ist eh Motivation und den Sinn hinter seinen Aktivitäten zu sehen. Immerhin habe ich mal wieder einen Blogeintrag geschafft, mich um eines meiner Projekte gekümmert und bin nur noch 10 Minuten von Regensburg entfernt. Erst einmal noch schnell eine Runde Solitär spielen :D

Donnerstag, 3. Januar 2013

Mein Jahr 2012

Das Jahr 2012 konnte ja fast nur besser werden, nach dem turbulenten 2011. Angefangen hat das Jahr mit meinem Einzug in die WG, von dem ihr schon in dem einen oder anderem Blogpost mehr erfahren habt. Trotz der großen Erleichterung endlich wieder eine eigene Wohnung zu besitzen (nach der Kündigung meiner Wohnung, da ich mit meiner damaligen Freundin zusammenziehen wollte und dann schluss war, stand ich ja bekanntlich knapp 3 Monate ohne Wohnung da), konnte ich mich nicht lange darüber freuen, denn die Bewerbung für den Info-Master stand an.

Meine Willkommenheißung in der WG
Da ich eh schon länger als geplant für meinen Bachelor gebraucht habe, wollte ich nicht noch ein Semester verlieren, deshalb bewarb ich mich für den Master-Studiengang mit dem Plan einer Doppelimmatrikulation. Meine Bachelorarbeit war nämlich noch längst nicht fertig. Das hat glücklicherweise funktioniert.
Nachdem dann auch die wichtigste und letzte Prüfung für den BA Anfang Februar erfolgreich war, konnte die Anspannung mal für kurze Zeit weichen.

Dort begannen dann auch die legendären Donnerstage mit einem der beiden Mitbewohner, Berti. Meistens ging es zuerst ins Shisha und dann noch auf 2-3 Absacker in eine Absteigerkneipe. Vor allem die Gespräche mit dem Barmann hätten eigentlich für die Nachwelt aufgezeichnet werden müssen (scheiß Faulheit, dass das nicht passiert ist). Manchmal ist es auch eskaliert, aber auch da entstanden tolle Geschichten, wie Bertis bester Kumpel XY. Er prägte den Satz "und genau das ist der undasheeet (unterschied)". Er machte kurz nach diesem Abend seinen Traum einer kleinen Weltreise wahr und mahnte mich an, dass er meinen Einsatz für den Regenwald erst respektiert, wenn er ein Bild von mir in eben Diesem sieht.

Im März war es dann auch soweit, dass ich meinen Einzug endlich nachgefeiert habe. Und wie es sich für einen betrunkenen Kellerlanplayer gehört, habe ich meine Gäste nicht enttäuscht. Ich musste 2x in die Notaufnahme und durchlebte eine melancholische Phase nach der anderen. Yeah. Großen Dank an Alex und Berti, für alles Geleistete.
Trotz erfolgreicher Burnout-Woche, die ich eingeschoben habe um meinen Zielen (Sportlichkeit und Bachelorarbeit fertig zu bekommen), näher zu kommen, war ich offensichtlich noch nicht ganz zufrieden mit mir selbst. Um aus meinem Trott rauszukommen und mich von meinen Gefühlen abzulenken, machte ich das was ich immer tat: Mehr Sport.

Zwei wie Pech und Schwefel

So fing alles an
Die sportliche Phase klappte auch sehr gut, mindestens 5x Sport in der Woche, davon meist 1x Schwimmen 1-2x Laufen und 2-3x Fußball, dazu gemäßigtes Krafttraining waren anfangs zwar hart, aber sie haben mir wieder gezeigt, was in mir steckt. Der sportliche Höhepunkt war dann auch der Aufstieg unserer Fußball-Mannschaft ohne eine Niederlage. Zur Feier ging es nach Italien an den Gardasee. Top Wetter, hammergeiler Pool und meine Joggingausflüge durch den angrenzenden Weinberg waren ziemliche Erholung. Erstaunlicherweise ist es zu keinem größeren Zwischenfall gekommen, das kannte ich von meinem alten Heimatverein immer anders :D

Nachts auf Italiens Straßen

Doch dann kam, was kommen musste: Ich verletzte mich an einem Punkt, wo ich wirklich mit meiner Leistung zufrieden war und fast mein Idealgewicht erreicht habe. Da ich noch mitten im Bachelorarbeitsstress war, ging es am Anfang noch.

So dümpelte der Juli nur so vor sich hin und ich machte nichts außer zu arbeiten und dort meine BA fertig zu schreiben. Da die Verletzung eigentlich nicht schlimm war, hoffte ich spätestens im August wieder Sport treiben zu können.
Es kam natürlich so wies kommen musste und mein Sprunggelenk war nach 6 Wochen Ruhe immer noch auf dem Heilungsstand von einer Woche. Mit der BA lief es auch nicht. Ich hatte enorme Probleme bei der Prototypprogrammierung bei der mir nicht viel weitergeholfen werden konnte. Mit viel Panik und durchgemachte Nächte habe ich das genau zur Deadline mal wieder hingebogen. Alles verlief dann soweit gut und ich konnte sie am 21.08, 14 Tage vor dem Endtermin endlich abgeben.

Start unseres (erfolgreichen) Gaming-Blogs:

Gut, ich muss zugeben, es lag vielleicht auch an dem Start unserer Gaming-Plattform Gamebolds, welcher offiziell am 20.08 gestartet ist. Das hat auch mehr Arbeit verschlungen, als geplant. Ich glaube selten ist ein Hobbyprojekt ohne viel Geld so senkrecht gestartet wie unseres.
Neben der Gewerbeanmeldung und der Entscheidung Umsatzsteuer abzuführen, was vor allem einiges an buchhalterischer Arbeit bedeutet sind wir sehr schnell gewachsen. Neben den vier Gründungsmitgliedern haben wir in kürzester Zeit Zuwachs von 6 (noch unbekannten) Redakteuren bekommen. Schnell brach Unordnung und Unstrukturiertheit ein. Trotz Projektmanager-Erfahrung dank meiner Werksstudententätigkeit, war es doch interessant zu sehen, wie es bei einem neuen Projekt mit unterschiedlichen Charakteren Startschwierigkeiten gibt.
Diese konnten wir relativ gut nach dem zweiten Teamspeak-Treffen beheben. Generell dürften wir (wie gesagt für ein Hobby-Projekt) äußert professionelle Strukturen besitzen.
Krass ist auch, dass wir (dank der Anstrengung Aller) schon im November fast mit jedem namhaften Publisher/Entwickler zusammengearbeitet haben (d.h Rezensionsexemplare bekommen und eigenen Ansprechpartner erhalten). Zu nennen wäre da z.B Square Enix, Konami, Warner, Paradox, Ubisoft uvm. Aber vor allem mit zahlreichen Indie-Studios war der Kontakt sehr witzig. Mittlerweile ist der Gameblog auf 13 Leute angewachsen und im Dezember dürften wir die 15.000 Unique-Besucher knacken.

Zur Feier, bzw Vorbereitung des Starts und um mal wieder alle beisammen zu sein, ging es Anfang August noch an den "Voaddaweiher". Ein ziemlich geil gelegener Weiher von Achmets Vater mittem im Wald. Dort stellte sich heraus, dass sich Chevapchichi vortrefflich im Lagerfeuer zubereiten lässt.

Chillen am Steg

Gemütlich am Lagerfeuer

Achmets Einzug 

Berti war mittlerweile leider schon knapp 2 Monate in den USA. In der WG wurde es zunehmend langweiliger. Wir hatten zwar einen neuen Mitbewohner, aber den sah man höchstens zum pinkeln. Doch selbst seine Klogänge hat er ziemlich rationiert. Unser Plan eine "wilde Goas" (heiße Frau Anm. d. Red.) als Zwischenmieterin in die Wohnung zu holen, war so kurzfristig leider nicht in die Tat umzusetzen. Als das Gastspiel zu Ende war, zog Achmet (ist nur sein Spitzname) endlich ein. Die Gamebolds-WG war geboren.

Mein zwischenzeitlicher Versuch wieder ins Fußballtraining einzusteigen ist natürlich gründlich fehlgeschlagen und so war mein Heilungsfortschritt wieder bei 0. Langsam konnte ich mich mit dem Essen auch nicht mehr zurückhalten und so war der JoJo-Effekt unausweichlich. Glücklicherweise habe ich mit dem Krafttraining weitergemacht, sodass die Auswirkungen nicht so schlimm waren, wie im Jahr davor. Da war meine Krankenakte zu dem Zeitpunkt ähnlich.

So strichen die Wochen dank viel Arbeit für Gamebolds, anfängliche Studienmotivation und natürlich meinem Halbtagsjob so durchs Land. Doch das WG-Leben wurde wieder super. Es gab nie Streit wegen aufräumen, Essen besorgen, Kosten teilen oder Wohnzimmer Nutzung. Es ist fast wie in einer Kommune ohne Frauen. Jedem gehört alles, jeder trägt so viel bei, wie er kann. Die Bude war auch immer voll. Sei es zum Fußball schauen, zum spontanen Risiko-Match, einfach zum Wochenend-Besäufniss oder aber Chorknaben-Besuch von Alex zahlreichen Ensembles.

Verkleidungs-Wochen

Ende Oktober bis Mitte November waren dann die Verkleidungswochen. Eigentlich bin ich ja nicht so der Verkleidungstyp aber dank letztjähriger Silvester-Mottoparty bin ich dem nicht mehr negativ gestimmt. Zuerst veranstalteten wir in unserer Wohnung eine Hallo-Wien Party. Ziel war es, sich als österreichische Persönlichkeit zu verkleiden. Ich ging als Niki Lauda.

Hallo-Wien Gruppenphoto

Danach ging es zu einer Motto-Party von ein paar Bekannten und Alex's sehr guten Freunden mit dem Motto "Nicht von dieser Welt". Alex's Mutter nähte uns Yip Yip (die Aliens aus der Sesamstraße) Kostüme. Wir waren zwar ein beliebtes Motiv, aber die Kleinigkeit, dass man mich (rosa Kostüm) für seine Freundin halten könnte, haben wir erst auf der Party umrissen.
Es war trotz alledem ein super Abend und die Blicke, als ich alleine in den 100m entfernten MC-Donalds gegangen bin, um Essen zu besorgen, waren die Mühe schon Wert :D

Blau Alex, Rosa Ich

Sie wollten alle nur meinen Körper

Wer schleicht sich denn da ins Bild


Projekt Madagaksar 


Auch wenn mein Regenwald- und Umweltblog Blog2Help dieses Jahr leider ein bisschen an meinen anderweitigen Tätigkeiten leiden musste, liegt mir das Thema Umweltschutz natürlich immer noch sehr am Herzen. Ich versuche auch das weiter voran zu treiben.
Gut, dass Alex mich auf den Infoabend unseres ehemaligen englisch Professor aufmerksam gemacht hat. Am 5. November hörten wir uns also alles über sein Projekt, welches er seit 2006 in Madagaskar betreibt an. Die Kurzfassung ist: Er versucht durch Sprachunterricht mithilfe von seinen Studenten den Öko-Tourismus voranzutreiben. Viel viel mehr Infos gibt es dazu von mir in den nächsten Wochen bei dem Relaunch von Blog2Help!
Trotz des Umstandes, dass man die Kosten selbst übernehmen muss, gab es über 50 Interessenten und nur für 6 Leute ist Platz. Die erste Hürde mit dem Motivationsschreiben habe ich gut gemeistert. Ok, ich glaube, keiner konnte mit einem der größten Regenwald-Blogs Deutschlands dagegen halten.
Aber da war ja auch noch die nächste Hürde: Das persönliche Gespräch. Natürlich muss er sein Team maßgeblich so auswählen, dass er das Gefühl hat, dass wir das Projekt vorantreiben können und gut mit den fremden Projektmitglieder gut harmonieren. Da half mir mein Bonus wohl nur wenig.

Doch einige Tage später hatte ich die Zusage in meinem Emailpostfach. Von da an starteten die Vorbereitungen. Sparbuch plündern, Teamtreffen, Pass und Visum beantragen und um Impfungen kümmern. Letzteres ist leider immer noch ein Fail. Da ich mich aus logistischen Gründen bei meinem Hausarzt impfen lassen, und nicht beim empfohlenen Tropenarzt, wollte, muss ich den Impfstoff selbst besorgen. Und ohne Witz, in ganz Europa gibt es vor Anfang 2013 keinen Tollwut und Typhus Impfstoff mehr. Das nervt mich immer noch. Aber normalerweise sollte es trotzdem klappen. Alle anderen Impfungen sind zum Glück soweit durch.

Diese wunderschönen Tiere erwarten uns u.a in Madagadkar
Bild: C.Michael Hogan, Wikipedia

Der Dezember wurde dann durch die Fünffachbelastung (vorgezogene Prüfung, Madagaskar, ich hab wieder mit Sport begonnen, Arbeit und meine Blogprojekte) wohl wieder etwas zu viel. Auf dem Geburtstag meiner Schwester und dem unglücklichen Zustand, dass dort fast ausschließlich glückliche Paare (in meinem Alter) die schon teilweise eine Familie gründen, waren, ist mein Betrunkenes-Ich wieder ein bisschen durchgedreht.
Trotz allem Erreichten ist doch die Angst, das Ziel die Traumfrau zu finden und mit ihr und Kinder glücklich zu werden nicht von der Hand zu weisen. Keine Ahnung, warum ich mir da alle halbe Jahr so einen Druck mache :)
Auf jeden Fall endete der Abend mit einem blauem Auge (buchstäblich), das im Nachhinein herausgefunden, zum Glück nur durch einen Sturz passiert ist.
Ich brauche solche Abende wohl, um wieder in die Spur zu kommen. Von da an lief wieder alles gut. Sportlich geht es aufwärts, meine Bachelorarbeit wurde endlich korrigiert und die Note kann sich sehen lassen. Auch die zwei Treffen mit meinem Madagaskar Team waren super (Raclette essen bei mir, Glühweintrinken bei der Leoni) und die vorgezogene Prüfung lief ziemlich gut.

Ausblick 2013

Weihnachten war super, meine Schwester hat mir meinen Party-Crash zum Glück verziehen und beim Verfassen dieses Textes wird mir erst klar, was ich dieses Jahr alles erlebt habe und wie ereignisreich 2013 wohl werden wird. Silvester wird dieses Mal bei einem Kumpel in Belgien gefeiert mit anschließendem 4 Tages-Aufenthalt. Im Februar geht es 5 Wochen nach Madagaskar, danach wird das Projekt Selbstständigkeit vorangetrieben. Und wenn alles glatt geht, starte ich im Sommersemester mit meiner Masterarbeit.