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Freitag, 4. April 2014

Mein erster Monat als Selbständiger

Zum 28. Februar endete meine vierjährige Zeit bei Continental und ich habe den "Traum" Selbständigkeit intensiver angegriffen.

Eigentlich wollte ich zum Start einen Blog über meine Selbständigkeit eröffnen, den Plan verschiebe ich aber auf die nächsten Wochen, da ich zuerst etwas vorweisen möchte und nicht erst groß meine Ziele und Visionen definieren möchte. 

Entgegen der landläufigen Meinung "der surft doch eh nur den ganzen Tag rum" waren die Tage schon sehr lang und auch anstrengend. Das zeigt auch mein Whatpulse, mit dem ich, mit kleinen Pausen, seit rund sechs Jahren meine Tastenanschläge und Mausklicks mitloggen lasse.


So habe ich im März ganz knapp einen 12-Monats Rekord bei den getippten Keys geschafft. Dies resultiert zum Einen durch meine vermehrte Arbeit auf Gamebolds, zum anderen habe ich sehr viel programmiert. 

Zu viel möchte ich darüber nicht sagen, da das dann im kommenden Blog näher beleuchtet wird, aber ich arbeite an einem Konkurrenzprodukt zu Google News und Co, jedoch eher für spezielle News als für das große Ganze. Aber natürlich plane ich nicht, Reich damit zu werden. Allerdings enthält das Projekt viele Funktionen, die ich später einmal verwenden kann und im Gegensatz zu großen Projekten ist es etwas, bei dem man relativ schnell Ergebnisse sieht. 

Durch diese Arbeit möchte ich auch meine Programmier- und IT-Kenntnisse voranbringen, die in der Theorie durch das Studium schon geschult sind, ich aber in der Praxis doch immer wieder vor Problemen gestellt werde. Diese führen dann dazu, dass ich mir die ganze Nacht für irgendwelche simplen Probleme um die Ohren schlage, die mit mehr Erfahrung innerhalb weniger Minuten gelöst wären, es aber durch ein bisschen Googeln nicht getan ist.

Beispielsweise sind meine Post-Variablen beim übermitteln von Formulardaten an ihr Maximum gestoßen (bis ich merkte, dass es daran liegt hats auch gedauert). Da ich mir den Rootzugang von meinem Server verhagelt habe (andere Baustelle :D) wollte ich das über die lokale php.ini Datei erweitern. Das hat nicht funktioniert und ich habe ewig gegrübelt warum das so ist.
Problem war, dass ich Tags zuvor den PHP-Zugriff auf das Apache-Modul umgestellt habe, da ich natürlich von drölfmillionen Besucher ausgehe und deshalb auf Performance achten möchte. Um aber die php.ini flexibel managen zu können, muss es als CGI-Script laufen. Nach einigen Nachforschungen habe ich auch herausgefunden, dass (vor allem mit einem eigenen Server) die Performanceverschlechterungen hier zugunsten der Vorteile durchaus zu vernachlässigen sind.

Aber lange Rede, gar kein Sinn: Sowas passiert mir wohl nicht wieder, hat mir aber unnötig Zeit gekostet, warum ich jetzt nicht da bin, wo ich gerne stehen würde, obwohl ich weit mehr als 40 Stunden in der Woche an meinen Projekten arbeite. Aber mir ist durchaus bewusst, dass nur "sichtbares" zählt und dann natürlich ob es finanziell was abwirft. Zu letzterem kann ich noch keine großartige Aussage treffen, aber ich arbeite daran.

Man hört und liest sich, hoffentlich dann im neuen Blog, der mich auch ein paar Stunden kosten wird. Ich gebe euch aber hier selbstverständlich bescheid, wenn es so weit ist  :)

1 Kommentar:

  1. warum hast du mich nicht gefragt wegen dieser php.init geschichte...ich hätte dir noch bissl sinnlose zeit klauen können! Xerxes

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